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Feldfreunde stellen sich vor

Heute ist die Ackerschaft an der Reihe. Elisabeth Müssner vertritt sie im Vorstand der Feldfreunde:


Wer bist du?

Ich bin Elisabeth Müssner. Zusammen mit Sandra Fausch bin ich in der Co-Geschäftsleitung des Vereins Ackerschaft. Unser Verein durfte Mitinitiantin der Feldfreunde sein und ist stellvertretend durch mich nun Teil des Vorstandes.



Was macht ihr?

Die Ackerschaft ist seit 2019 an den Schnittstellen von Garten, Bildung, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft tätig. Mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie, mit öffentlich organisierten Nachernteaktionen sowie unserem neusten Pflänzchen, der AckerKüche, einem nachhaltigen Verpflegungsangebot, wollen wir die Euphorie fürs Gärtnern entfachen und die Wertschätzung für Natur und Lebensmittel in Liechtenstein fördern.


Warum seid ihr bei den Feldfreunden?

Die Feldfreunde fördern das Verständnis der Liechtensteiner:innen, das Ernährungssystem ganzheitlicher zu sehen. Sie legen den Fokus dabei nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern ebenfalls auf den bedeutenden Einfluss der Konsument:innen. Ernährung ist ein Bereich des Lebens, der alle betrifft und daher viel Aufmerksamkeit verdient hat. Wir sind überzeugt vom Konzept der Agrarökologie, welches die Feldfreunde verfolgen, und glauben fest daran, dass wir unserem Ziel für eine nachhaltige Ernährung in Liechtenstein dadurch noch näherkommen können.


Was ist euch bezüglich Ernährungssystem (Ernährung und Landwirtschaft) wichtig?

Verständnis, Wertschätzung und Transparenz. Das Lebensmittel als Endprodukt im Verkaufsregal ist zu solch einer Selbstverständlichkeit geworden, dass der Ursprung und der Entstehungsprozess nicht mehr ausreichend beleuchtet oder beachtet werden.

Wir wollen diese Prozesse ins Licht rücken, wieder erfahrbarer machen und den Menschen vielseitige Plattformen (z.B. Vorträge, Hofbesuche, Degustationen etc.) bieten, wo sie sich mit diesem tagtäglichen Tema wieder vertieft auseinandersetzen können. Denn nur so können wird das Verständnis und somit die Wertschätzung für Lebensmittel noch mehr fördern.


Was wünschst du dir für Liechtenstein in diesem Zusammenhang?

Die Klimabelastungen sind real und stehen auch vor unserer Haustüre. Ich wünsche mir, dass jeder Einzelne spürt, wie wichtig sie oder er ist und etwas gegen diese klimatischen Umweltbelastungen beitragen kann und sich bewusst ist, dass Ernährung klimarelevant ist. Da Klimaschutz nur gemeinsam funktioniert, bieten die Feldfreunde im Bereich der Ernährung Ideen, machen diese sichtbar, fördern und bewerben hiesige Produkte und bieten Mitgliedschaften an, welche wir als tägliche Konsument:innen einfach nutzen können.


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