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Unsere Kernbotschaften

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Der Begriff «Agrarökologie» kann vieles meinen oder einigen auch gar nichts sagen. Unser Verständnis der Agrarökologie und wie wir sie umsetzen, haben wir deshalb in den folgenden Kernbotschaften beschrieben:
  • Agrarökologie
    Agrarökologie ist ein Schlüsselkonzept der nachhaltigen Landwirtschaft, das drei Bedeutungsebenen umfasst: Agrarökologie ist eine landwirtschaftliche Praxis, die darauf abzielt Landwirtschaft nachhaltig, innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen zu betreiben. Von Belang sind alle drei Strategien der Nachhaltigkeit: Effizienz, Konsistenz (Wertegerechtheit) und Suffizienz (Genügsamkeit) und alle drei Dimensionen (Ökologie, Wirtschaft und Soziales Wohlergehen). Agrarökologie ist auch eine Wissenschaft. Sie untersucht die ökologischen Systemzusammenhänge in der Landwirtschaft sowie deren Nutzung. Agrarökologie ist schliesslich auch eine soziale Bewegung, die in der traditionellen Landwirtschaft und der ökologischen Praxis verwurzelt ist und den lokalen Wissensaustausch von Landwirtin zu Landwirtin in den Mittelpunkt stellt, genau wie die Beziehung zwischen Bauern und Konsumenten. Agrarökologie umfasst das gesamte Ernährungssystem: die Erzeugung und den Konsum von Nahrungsmitteln. Die FAO definiert die 10 zentralen Elemente der Agrarökologie: Diversity, Co-creation and sharing of knowledge, Synergies, Efficiency, Recycling, resilience, Human and Social values, Culture and Food traditions, Responsible governance, Circular and solidarity economy. Agroecology Knowledge Hub
  • Leguminosen
    Zu den Leguminosen werden im landwirtschaftlichen Kontext einerseits die Hülsenfrüchte (auch Körnerleguminosen) sowie kleeartige Futterpflanzen gezählt. Allen Leguminosen gemeinsam ist, dass sie Stickstoff aus der Luft binden können und so den Boden mit Stickstoff anreichern, jedoch auch selbst viel Stickstoff enthalten, also proteinreich (eiweissreich) sind. Körnerleguminosen werden auch als Hülsenfrüchte bezeichnet und sind proteinreiche Pflanzen, die für die menschliche Ernährung genutzt werden können, also vegetarische Eiweisslieferanten. Dazu gehören Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Soja, Lupinen, Linsen etc. Zu den Kleeartige Futterpflanzen gehören Rotklee, Esparsette, Luzern, Inkarnatklee, Weissklee etc. Sie dienen primär als eiweissreiches Tierfutter sind aber gleichzeitig auch vorteilhaft für den Boden durch ihre Stickstofffixierung und teilweise intensive Durchwurzelung. Zudem sind die Blüten des Klees eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.
  • Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit ist schwer zu definieren. Grob umschrieben bedeutet Nachhaltigkeit die Nutzung von Ressourcen in einer Weise, dass diese auch in Zukunft noch verfügbar sind. Das heisst beispielsweise, dass nicht mehr von einer Ressource genutzt/verbraucht werden soll, als dass sie wieder nachwachsen bzw. sich regenerieren kann. Ressourcen können dabei die unterschiedlichsten Dinge sein und verschiedenste Bereiche betreffen.
  • Planetare Belastungsgrenze
    ein Konzept das beschreibt innerhalb welcher Grenzen die Menschheit sich bewegen kann, ohne unseren Planeten und somit auch uns selbst, zu gefährden. Planetary boundaries
  • Planetary Health Diet
    Ein Konsortium aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftern aus unterschiedlichen Disziplinen aus der ganzen Welt haben die Ernährung und ihre Umweltwirkungen aus den verschiedensten Perspektiven untersucht. Dabei stellten sie fest, dass eine gesunde Ernährung, wie sie ernährungswissenschaftlich empfohlen wird, sich sehr gut mit einer nachhaltigen Produktion von Nahrungsmitteln vereinbaren lässt, welche die planetaren Grenzen nicht überschreitet und die Erreichung wichtiger Nachhaltigkeitsziele unterstützt. Die Planetary Health Diet basiert auf einer einfachen Einteilung des Tellers, der Aufzeigt, welchen Anteil verschiedene Gruppen von Nahrungsmitteln darauf einnehmen sollten.
  • SDG
    Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen/UNO (Nachhaltigkeitsziele der UNO). The UN 17 Sustainable Development Goals
  • Agrarökologie
    Agrarökologie ist ein Schlüsselkonzept der nachhaltigen Landwirtschaft, das drei Bedeutungsebenen umfasst: Agrarökologie ist eine landwirtschaftliche Praxis, die darauf abzielt Landwirtschaft nachhaltig, innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen zu betreiben. Von Belang sind alle drei Strategien der Nachhaltigkeit: Effizienz, Konsistenz (Wertegerechtheit) und Suffizienz (Genügsamkeit) und alle drei Dimensionen (Ökologie, Wirtschaft und Soziales Wohlergehen). Agrarökologie ist auch eine Wissenschaft. Sie untersucht die ökologischen Systemzusammenhänge in der Landwirtschaft sowie deren Nutzung. Agrarökologie ist schliesslich auch eine soziale Bewegung, die in der traditionellen Landwirtschaft und der ökologischen Praxis verwurzelt ist und den lokalen Wissensaustausch von Landwirtin zu Landwirtin in den Mittelpunkt stellt, genau wie die Beziehung zwischen Bauern und Konsumenten. Agrarökologie umfasst das gesamte Ernährungssystem: die Erzeugung und den Konsum von Nahrungsmitteln. Die FAO definiert die 10 zentralen Elemente der Agrarökologie: Diversity, Co-creation and sharing of knowledge, Synergies, Efficiency, Recycling, resilience, Human and Social values, Culture and Food traditions, Responsible governance, Circular and solidarity economy. Agroecology Knowledge Hub
  • Leguminosen
    Zu den Leguminosen werden im landwirtschaftlichen Kontext einerseits die Hülsenfrüchte (auch Körnerleguminosen) sowie kleeartige Futterpflanzen gezählt. Allen Leguminosen gemeinsam ist, dass sie Stickstoff aus der Luft binden können und so den Boden mit Stickstoff anreichern, jedoch auch selbst viel Stickstoff enthalten, also proteinreich (eiweissreich) sind. Körnerleguminosen werden auch als Hülsenfrüchte bezeichnet und sind proteinreiche Pflanzen, die für die menschliche Ernährung genutzt werden können, also vegetarische Eiweisslieferanten. Dazu gehören Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Soja, Lupinen, Linsen etc. Zu den Kleeartige Futterpflanzen gehören Rotklee, Esparsette, Luzern, Inkarnatklee, Weissklee etc. Sie dienen primär als eiweissreiches Tierfutter sind aber gleichzeitig auch vorteilhaft für den Boden durch ihre Stickstofffixierung und teilweise intensive Durchwurzelung. Zudem sind die Blüten des Klees eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Insekten.
  • Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit ist schwer zu definieren. Grob umschrieben bedeutet Nachhaltigkeit die Nutzung von Ressourcen in einer Weise, dass diese auch in Zukunft noch verfügbar sind. Das heisst beispielsweise, dass nicht mehr von einer Ressource genutzt/verbraucht werden soll, als dass sie wieder nachwachsen bzw. sich regenerieren kann. Ressourcen können dabei die unterschiedlichsten Dinge sein und verschiedenste Bereiche betreffen.
  • Planetare Belastungsgrenze
    ein Konzept das beschreibt innerhalb welcher Grenzen die Menschheit sich bewegen kann, ohne unseren Planeten und somit auch uns selbst, zu gefährden. Planetary boundaries
  • Planetary Health Diet
    Ein Konsortium aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftern aus unterschiedlichen Disziplinen aus der ganzen Welt haben die Ernährung und ihre Umweltwirkungen aus den verschiedensten Perspektiven untersucht. Dabei stellten sie fest, dass eine gesunde Ernährung, wie sie ernährungswissenschaftlich empfohlen wird, sich sehr gut mit einer nachhaltigen Produktion von Nahrungsmitteln vereinbaren lässt, welche die planetaren Grenzen nicht überschreitet und die Erreichung wichtiger Nachhaltigkeitsziele unterstützt. Die Planetary Health Diet basiert auf einer einfachen Einteilung des Tellers, der Aufzeigt, welchen Anteil verschiedene Gruppen von Nahrungsmitteln darauf einnehmen sollten.
  • SDG
    Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen/UNO (Nachhaltigkeitsziele der UNO). The UN 17 Sustainable Development Goals
Glossar
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