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Vom Feld über die Mühle direkt ins Regal

vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Wie kurz kann der Weg eines regionalen Lebensmittels sein? Bei unserem Dinkel zeigt sich das gerade ziemlich schön: Am Dienstag wurden 75 Kilo gereinigte Dinkelkörner in Schaan abgeholt. Wenige Tage später steht das daraus gemahlene Mehl im Buura Lada.


Am Anfang steht der Acker und die Arbeit von Landwirt Samuel Schierscher in Schaan. Von ihm stammen die 75 Kilo Dinkelkörner, die wir letzte Woche abgeholt haben. Gereinigt und bereit für die Verarbeitung ging es damit direkt weiter nach Balzers zu Peter Kaiser in die Mühle.


In Balzers wird aus Dinkel Mehl

Am Freitag wurde der Dinkel in der Mühle gemahlen, bereits am Samstag ging es ans Abfüllen. Entstanden sind Knöpflemehl, Halbweissmehl und Ruchmehl.


Damit steckt in jeder Packung nicht nur Liechtensteiner Dinkel. Man kann auch ziemlich genau erzählen, wer am Produkt beteiligt war und wo die einzelnen Schritte stattgefunden haben. Und genau das finden wir grossartig.


Die letzte Lieferung liegt auf dem Heimweg

Fast noch besser gefällt uns die Geschichte der letzten Etappe. Für die Lieferung in den Buura Lada braucht es nämlich keine zusätzliche Fahrt: Ein Mitarbeiter der Mühle nimmt das fertige Mehl auf seinem Heimweg einfach mit. So unspektakulär kann regionale Wertschöpfung aussehen.


Und vielleicht ist genau das der Punkt: Kurze Wege müssen nicht kompliziert sein. Sie entstehen dort, wo Landwirtschaft, Verarbeitung und Verkauf in der Region zusammenspielen.


Wenn «regional» konkret wird

Regionalität steht schnell einmal auf einer Verpackung. Für uns wird sie dann spannend, wenn sichtbar wird, was tatsächlich dahintersteckt. In diesem Fall bedeutet sie: Samuel baut den Dinkel in Schaan an. Peter mahlt ihn in Balzers. Der Buura Lada stellt das fertige Mehl ins Regal. Dazwischen liegen kurze Wege, persönliche Kontakte und eine Zusammenarbeit, bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar bleiben.


Genau solche regionalen Wertschöpfungsnetze möchten wir Feldfreunde stärken. Denn gutes Essen und gute Landwirtschaft gehören für uns zusammen. Das entspricht auch unserer Kernbotschaft «Gutes Essen ist naheliegend». 


Und jetzt fehlt eigentlich nur noch der letzte Weg: vom Buura Lada in eure Küche. 🌾💚


Fotos: Verein Feldfreunde

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