Senegal trifft Schaan – Vernissage im domus
- vor 13 Stunden
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Unterschiedliche Kontinente, dieselben Fragen: Wie schützen wir unsere Böden? Wie sichern wir unsere Ernährung?
Mit der Ausstellung «Für eine Landwirtschaft von morgen – Agrarökologie im Senegal und in Liechtenstein» wird im domus Schaan deutlich, dass Agrarökologie kein Trend ist, sondern Handwerk, Haltung und Zukunft zugleich.
Lokal wirksam, global relevant
Die Ausstellung bildet den Abschluss des Jubiläumsjahres des Liechtensteinischer Entwicklungsdienst (LED) und stellt die Agrarökologie ins Zentrum der Entwicklungszusammenarbeit. Sie zeigt eindrücklich, wie eng lokale und globale Ernährungssysteme miteinander verbunden sind.
Senegal trifft Schaan – unterschiedliche klimatische, wirtschaftliche und soziale Bedingungen, aber vergleichbare Herausforderungen. Bodenschutz, Ernährungssouveränität und resiliente Produktionssysteme betreffen uns alle.
Als Feldfreunde setzen wir uns für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung hier in Liechtenstein ein. Unsere Arbeit beginnt auf dem Acker, führt über Verarbeitung und Vermarktung und endet bei den Menschen, die einkaufen, kochen und täglich Entscheidungen treffen. Was wir produzieren und essen, ist Teil der Lösung.
Die Hände hinter unseren Lebensmitteln
Die Fotografien lenken den Blick auf die Menschen hinter unseren Lebensmitteln. Besonders eindrücklich sind die Hände der Produzentinnen und Produzenten – im Senegal wie im Rheintal.
Sie stehen für Fachwissen, Ausdauer und Verantwortung. Landwirtschaft ist anspruchsvolle Arbeit – bei Hitze, bei Frost und unter sich verändernden Bedingungen. Agrarökologie macht dieses Handwerk sichtbar und zukunftsfähig.
Ein Abend des Austauschs
Wir haben uns sehr über die vielen Gäste, das grosse Interesse und die spannenden Gespräche gefreut. Beim Rundgang durch die Ausstellung ebenso wie beim anschliessenden Apéro der Ackerküche wurde weiterdiskutiert, vernetzt und angestossen.
Die Ausstellung ist noch bis 23. März 2026 im domus in Schaan zu sehen. Wir freuen uns über weitere Besucherinnen und Besucher.
Fotos: Julian Konrad



























