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Bionetz-Feldbegehung: Auf dem Feld zeigt sich, was funktioniert

21. Aug.
2 Min. Lesezeit

Wie entwickeln sich Schwarze Bohnen, Soja und ein Pilotversuch mit Mais und Käferbohnen unter Liechtensteiner Bedingungen? Bei der Bionetz-Feldbegehung waren Bionetz-Landwirt:innen und weitere interessierte Landwirt:innen gemeinsam auf den Feldern unterwegs. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Bestände, Herausforderungen im Bio-Anbau und vor allem der Austausch von Erfahrungen.


Vielversprechende Schwarze Bohnen in Balzers

Die erste Station führte zu Bionetz-Landwirt Karl Frick in Balzers. Seine Schwarzen Bohnen der Sorte «Black Turtle» präsentieren sich vielversprechend. Auch das Beikraut ist weitgehend gut im Griff. Lediglich am Feldrand finden sich stellenweise Melden und Amarant.


Die Schwarze Bohne wird im Bionetz bereits seit mehreren Jahren angebaut. Gerade im Bio-Anbau ist die Beikrautregulierung ein wichtiger Faktor für den Anbauerfolg.


Pilotversuch mit Mais und Käferbohnen

Bei Bionetz-Landwirt Georg Frick in Schaan wächst Mais gemeinsam mit Käferbohnen. Der Mischanbau ist ein Pilotversuch im Bio-Anbau.


Aktuell entwickelt sich der Mais gut. Die Käferbohnen können sich hingegen nur bedingt durchsetzen und auch der starke Beikrautdruck stellt eine Herausforderung dar. Wie sich der Versuch bis zur Ernte weiterentwickelt, bleibt spannend.


Soja zeigt unterschiedliche Bilder

Auch Georg Fricks Sojafeld in Schaan weist einen hohen Beikrautdruck auf.

Anders präsentiert sich der Sojabestand von Bionetz-Landwirt Samuel Schierscher in Schaan. Die Pflanzen tragen zahlreiche Schoten und machen einen vielversprechenden Eindruck. Der Soja ist für die Verarbeitung zu Tofu vorgesehen.


Die bisherigen Anbauerfahrungen im Bionetz zeigen, dass Soja grundsätzlich Potenzial für die Lebensmittelproduktion in Liechtenstein hat. Entscheidend sind unter anderem frühreife Sorten, die rechtzeitig vor dem Herbst abreifen können.


Erkenntnisse direkt vom Feld

Die Feldbegehung machte sichtbar, wie unterschiedlich sich Kulturen und selbst verschiedene Sojabestände entwickeln können. Vielversprechende Schwarze Bohnen und Sojapflanzen mit zahlreichen Schoten standen neben Flächen, auf denen der Beikrautdruck deutlich zu spüren ist.


Genau solche Beobachtungen helfen den Bionetz-Landwirt:innen bei der Weiterentwicklung des Bio-Ackerbaus in Liechtenstein. Zum Abschluss blieb beim Sojafeld noch Zeit für einen informellen Austausch.


Fotos: Feldfreunde

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